Inbetriebnahme Openspot in DMR

Der Openspot als erstes mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel (es kann auch ein anderes benützt werden) mit dem Internet-Router verbinden. Danach das Netzgerät an den Openspot anschliessen und dann das Netzgerät in die Steckdose stecken. Der Openspot startet nun.

Nach spätestens 1 Minute ist der Openspot betriebsbereit.

Da am Openspot kein Bildschirm angeschlossen werden kann, werden alle Einstellungen via Internetbrowser eingestellt. Dazu ist die Seite http://192.168.1.128/openspot.html_gz#login aufzurufen. Die Ziffern 192.168.1.128 sind durch die IP Adresse, welche der Openspot im eigenen Netz hat, zu ersetzen.

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Nach dem Aufruf erscheint die Passwort-Eingabe. Das Standart-Passwort lautet: openspot

Nun auf „Connectors“ oben im blauen Balken klicken.

 

Nun unten im blauen Balken „Advanced mode“ anhaken.  

 

Nun bitte „Homebrew/MMDVM“ unter Connectors anwählen und auf das blaue Feld „Switch to selected“ klicken. Die Frage, welche erscheint bitte mit „CHANGE MODEM MODE“ beantworten.

So nun ist man einmal mit dem DMR Modus verbunden.

 

Wieso den openSPOT als „Homebrew/MMDVM“ und nicht als „DMRplus Dongle“ verbinden? Wenn der openSPOT als „DMRplus Dongle“ verbinden, kann nur über die Reflektoren eine Verbindung aufgebaut werden.

Wird der openSPOT als „Homebrew/MMDVM“ betrieben, stehen zusätzlich Sprechgruppen des Zeitschlitzes 1 zur Verfügung steht.

Der openSPOT arbeitet im DMO simplex Modus. Das bedeutet, er kann nicht zwischen den 2 Zeitschlitzen unterscheiden.

Sendet man mit einer der nachfolgenden Sprechgruppen TG, wird man automatisch auf den DMR-MARC und DMRplus-Relais auf dem Zeitschlitz TS1 gehört:

TG232 Österreich
TG262 Deutschland
TG110 weltweit Deutsch

Wenn man einen Reflektor zum Beispiel 4196 Steiermark wählt (4196 als Privatruf 1 Mal aussenden) und danach mit der Sprechgruppe TG9 lokal sendet, wird man automatisch über alle DMR-Austria Relais auf dem Zeitschlitz 2 (immer mit TG9 lokal senden) gehört, welche mit dem Reflektor 4196 OE6 verbunden sind. Natürlich kann man alle anderen DMRplus Reflektoren auch anwählen.

 

Folgende Einstellungen erfassen:

Modem receive frequency MHz: zum Beispiel 434.700000
Modem transmit frequency MHz: zum Beispiel 434.700000
Server: OE-Vienna
Server adress und Port werden automatisch durch das Anwählen des Servers gesetzt.
Callsign: Das eigene Rufzeichen eintragen
DMR-ID
: Die eigene DMR-ID eintragen
URL: http://ham-dmr.at eintragen

Unter „MMDVM options for DMRplus: Use DMRplus options anhaken

Start Reflektor: nichts ändern, wird automatisch angepasst, wenn die Start Reflector ID geändert wird.
Start Reflector ID
: den Reflektor wählen
Relink time (min): Zeit in Minuten, nach welcher automatisch zum Startreflektor zurück verbunden wird
User link allowed anhaken

Nun oben auf der Höhe von DMR/Homebrew/MMDVM auf das blaue Feld „Save“ zum Speichern klicken. Nach einigen Sekunden verbindet sich der openSPOT. Über das Funkgerät sollte die Aussendung „Verbunden mit Reflektor …“ zu hören sein.

Als Kontrolle kann man oben im blauen Balken „Status“ angeklickt werden

 

Unter Status sollte nun „standby“ stehen. Dann ist der openSPOT verbunden.

 

Nun zu “Modem” wechseln (blauer Balke oben).

 

“DMR Hotspot” wählen.

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Modem receive frequency (MHz): zum Beispiel 434.700000 wählen.
DMR demodulation mode: Mode A wählen
Modem transmit frequency (MHz): zum Beispiel 434.700000 wählen.

Mit klicken auf das Feld “Save” die Einstellungen speichern.

 

Nun zu “Settings” wechseln (blauer Balke oben).

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Ein neues eigenes Passwort erfassen.
Mit klicken auf das Feld “Save” die Einstellungen speichern.

 

Nun die persönlichen Daten erfassen:

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Mit klicken auf das Feld “Save” die Einstellungen speichern.

 

Nun wieder zurück zu “Connectors” wechseln (blauer Balken oben).
Bei “Edit connector” “DMR AutoCal” wählen und auf “Switch to selected” klicken.

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Nun solange die PTT-Taste beim Funkgerät drücken, bis der blaue Balken, der beim Senden unter “Progress” erscheint, ganz rechts ankommt. 
o9Nach der Kalibration werden die Resultate automatisch gespeichert.

Nun sind die Standard-Einstellungen vorgenommen und es kann mit dem Betrieb begonnen werden.