DV4Mini Inbetriebnahme der Software

Einstellungen in der Software vornehmen

Nach dem ersten Starten muss man seine persönlichen Daten eingeben (rote Felder).

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Nun bitte die folgenden Felder ausfüllen:

  • DMR/CCS7 ID: bitte die eigene ID eingeben zum Beispiel 2320000
  • Nach Eingabe der ID erscheint unter „Hotspot Callsign“ das eigene Rufzeichen
  • Unter „Location (City)“ den Wohnort eintragen
  • Unter „QTH Locator“ den Locator eintragen zum Beispiel „JN47GK“

Sollte man noch keine DMR/CCS/ ID haben, kann hier eine ID beantragt werden. Eine Erklärung dazu ist hier zu finden.

 

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„Ein persönliches Rufzeichen registrieren“ anwählen und im Feld „Callsign“ das eigene Rufzeichen eingeben. Danach „OK“ wählen.

WICHTIG: Auch wenn man nur C4FM Betrieb macht, braucht man für den Betrieb des DV4Mini eine ID. Sonst lässt sich der DV4Mini nicht in Betrieb nehmen.

Nachdem alle persönlichen Daten in der Software erfasst wurden, zur Registerkarte „Expert settings“ wechseln.

Hier wählen wir zuerst einmal die Sprache Deutsch.

  • Den „TX-Puffer“ auf 1,5 Sekunden stellen.
  • Oben bei „lokal (Stick an diesem PC)“ anwählen.
  • Bei „D Star & DMR“ das Kreuz setzen, damit der DV4Mini nur mit dem eigenen Rufzeichen benützt werden kann.
  • Bei „DMR – QRG Korrektur (HZ)“ 0 sein lassen
  • Bei „wähle nächsten DMR Master“: IPSC2-OEMaster auswählen

Grundsätzlich soll der DMR Master gewählt werden, über welchen auch die Relais verbunden sind, über welche man am meisten sprechen will. Will man mit dem DV4Mini die meisten QSOs in Österreich führen, ist der DMR Master IPSC2-OEMaster der Richtige. Will man meistens QSOs in der Schweiz führen, dann soll der DMR Master Swiss benützt werden.

Nun haben wir bei den „Experteneinstellungen“ alles eingestellt. Jedoch noch bei 2 Einstellungen hier zusätzliche Erklärungen:

DMR – QRG Korrektur (HZ): 0

Ab der Software Version vom 21.02.2017 und der Firmware 1.75 ist im Normalfall keine Frequenzkorrektur mehr nötig.

Am besten verwendet man bei DMR die Frequenz 438,000000 MHz oder 432.000000 MHz. Diiese beiden Frequenzen funktionieren sehr gut.

 

Um zu kontrollieren, ob die Frequenzkorrektur gut ist, erscheint im Register „Experteneinstellungen“ sobald man im DMR Modus die PTT Taste drückt, ein Balken.

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Dieder Balken sollte wenn möglich nur grün sein und sich nicht gross bewegen. Wenn er gelb wird, geht es auch noch. Er sollte jedoch auf keinen Fall rot werden. Bitte ca. 20 Sekunden drücken und erst dann ist das Resultat aussagekräftig.

Bevor man diese Kontrolle ausführt, bitte unbedingt beachten, dass man sich vorgängig mit dem Reflektor 4000 verlinkt. Dieser Reflektor ist für Tests gedacht, da dort kein Relais verlinkt ist.

 

Arbeitsfrequenzen bei den Betriebsarten erfassen

Für jede Betriebsart kann eine eigene Arbeitsfrequenz gewählt werden.

D-Star

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RX-QRG: 433.7 MHz TX-QRG: 433.7 MHz

Nun kann mit der Maus der „DCS009“ und „B“ gewählt werden. Jetzt kann mit der „Schaltfläche“ Verbinde“ eine Verlinkung vorgenommen werden. Im Lautsprecher des Funkgerätes sollte nun „verbunden mit DCS009 B“ ertönen. Jetzt kann mit dem 1. D-Star QSO begonnen werden.

 

C4FM

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RX-QRG: 434.55 MHz TX-QRG: 434.55 MHz

Nun kann mit der Maus der „FCS001“ und „9“ gewählt werden. Jetzt kann mit der „Schaltfläche“ Verbinde“ eine Verlinkung vorgenommen werden. Wenn alles klappt, ist man nun mit dem Raum 9 Austria verbunden. Es sollte nun im Funkgerät das Wort „Connect“ erklingen. Nun kann das 1. C4FM QSO beginnen.

DMR

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RX-QRG: 438 MHz TX-QRG: 438 MHz

Nun kann mit der Maus der „4198“ gewählt werden. Jetzt kann mit der „Schaltfläche“ Verbinde“ eine Verlinkung vorgenommen werden. Wenn alles klappt, ist man nun mit dem DMR-Reflektor 4198 OE8 Kärnten verbunden. Im Lautsprecher des Funkgerätes sollte nun „verbunden mit Reflektor 4198“ ertönen. Jetzt kann mit dem 1. DMR QSO begonnen werden.

Wichtig: Bitte bei DMR die Frequenz 438,000 MHz oder 432.000 MHz benützen. Tests haben ergeben, dass der DMR Betrieb über diese beiden Frequenzen besonders gut funktioniert.